Himmlisch

Nach einem etwas einsamen Wochenende mit lecker selbst bereitetem Essen und stundenlangen Einsätzen in verschiedensten Wii Szenarien (Muskelkater!!!) wartete zum Abschluss noch das absolute Highlight: Jan Garbarek & The Hilliard Ensemble – live!

Eine Menge Kohle für so ein kurzes Vergnügen, aber ganz ehrlich: Wenn ich dann nicht immer die Konzerte mit meinem Hungergrollen stören würde, stände so etwas weit häufiger auf dem Plan.

Abbildung: TicketDem eigentlichen Event ging aber noch eine kurze Lektion in Sachen ‘sakrale Bauten’ voraus. St. Agnes, der avisierte Konzertort stellte sich als die zweitgrößte Kirche Kölns heraus und ist außerdem äußerst verkehrsgünstig gelegen. Aus dem fahrenden Objekt hatte ich das Bauwerk auch schon mehrfach betrachtet.

Nachdem ich mich durch die wieder spürbare Kälte bis zu St. Agnes durch gekämpft hatte, vernahm ich von mehreren Seiten Wünsche nach Tickets. Erstmals Erstaunen. Das zweite Mal, als mir wohlige Wärme aus dem Gemäuer entgegen schlug. Angenehm.

Meinen Sitz-Platz (C4R2P13) fand ich deutlich schneller als den Park-Platz kurz vorher, nur gut, dass ich keinen eng gesteckten Zeitplan hatte und somit mit sehr viel Puffer ins Kölner Zentrum einfuhr. Bass erstaunt hat mich außerdem die schier unüberschaubare Menge an Plätzen, die für das Konzert aufgebaut worden waren. Dachte ich doch bis jetzt, das sei Musik für Leute mit leichter Phasenverschiebung im Bereich Musikgeschmack. :-)

Die nächste Überraschung folgte als pünktlich zum auf dem Ticket vermerkten Beginn das Licht erlosch und jemand ins Scheinwerferlicht trat. Da die Person ein glänzendes Musikinstrument (inzwischen weiß ich, dass es sich um ein Tenorsaxophon handelt) bei sich trug, musste es sich wohl um den Herren Garbarek handeln. Endgültige Klarheit breitete sich aus, als die ersten Töne zu hören waren.

Wenig später Stimmen – von überall her. Der Einmarsch des Ensembles war gut inszeniert, kamen die Herren doch singend durch den Zuschauerraum – wahre Quadrophonie wo weniger Begabte Technik für ‘zig Tausende’ einsetzen.

Die nächsten 55 Minuten herrschte nahezu absolute Stille im Kirchenschiff, es gab nicht einmal Gelegenheit zu applaudieren. Es baute sich eine wunderbare Atmosphäre auf, Stimmen und Instrument verschmolzen regelmäßig zu einem wunderbaren Klangteppich. Ob es dann einer Unachtsamkeit und zu langer Atempause oder einem Plan zu verdanken ist – der erste Applaus war jedenfalls ebenfalls beeindruckend, brachte die Künstler aber überhaupt gar nicht aus dem Konzept.  Der zweite Konzertteil war mindestens so wunderbar wie der erste.

Nach insgesamt 79 Minuten und einer Zugabe war das Konzert dann vorbei. Aber die Klänge sind immer noch im Kopf und werden wohl auch noch eine ganze Weile nachklingen. Und falls das mal aufhören sollte – es gibt ja zum Glück Konserven zum Nachlegen.

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Winter = Schnee?

Nicht in Köln, also nicht unbedingt. Ja, der Winter hat zeitig angefangen und dann auch unerwarteterweise auch noch eine Menge Schnee in die Stadt geworfen. Aber die Stadtoberen haben wohl einen brauchbaren Draht zum Wettergott und bevor das Streusalz endgültig aufgebraucht war, hatten sie ihn überzeugt, das sein zu lassen mit dem echten Winter. Dabei hatten wir uns doch gerade an das Chaos gewöhnt…

Aber wie das so ist mit den Absprachen – gerade mit Vorgesetzten und Höhergestellten – man muss normalerweise Nachteile in Kauf nehmen. In diesem Fall ist der Schnee in Form von Wasser durch Köln geflossen. Reichlich.

Am Vortag waren wir übrigens an der auf dem Foto dargestellten Stelle noch flanieren – die Puppe situationsbedingt gummibestiefelt, aber mir hat es auch Spaß gemacht. Erstaunlich auch, dass wir nicht die einzigen waren, die sich dieses Spektakel nicht entgehen ließen. Einige flussnahe Etablissements würden sicher gern öfter Hochwasser anordnen wollen – besonders an publikumsärmeren Tagen…

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Yo, man!

Hach, schön so ein paar Feiertage ohne größere Pläne und jeder Menge Zeit zum Entspannen. Füße hoch, die Liebste im Arm und einfach mal gar nichts tun. Härrlisch!!!

Aber auch der einzig geplante Ausflug nach Duisburg war ein Genuss. Geniale Gesellschaft, tolle Verpflegung (Black Pudding @ it’s best!) und absolut lecker schmecker Whisky. Habe für mich einen fast schon verführerischen Highlander entdeckt, auf den ich allerdings gut aufpassen muss, hat die Liebste doch auch Gefallen daran gefunden. Bei Gelegenheit mehr dazu.

Schön auch, dass manche Abfüller nicht den Massengeschmack treffen wollen –  zumindest wenn man dem Etikett Glauben schenkt:

This ... Whisky is not suitable for people who like wearing pyjamas or wtching birds. :-)

Nette Gespräche,  feine Zigarillos und bequeme Sitz- und Schlafgelegenheiten – so kann man das Leben echt genießen. Gerne jederzeit wieder!

Jetzt aber schnell zurück auf die Couch! Wuschschsch… ;-)

Gesundes Neues!

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Back to Cologne

Ziemlich unerwartet bin ich nun schon wieder zurück. Die Feiertage waren anstrengend und schön. Anstrengend wegen des mit der Zeit doch arg an den Arm- und Rückenmuskeln zerrenden Schnees und der nicht immer ganz einfachen familiären Gegebenheiten. Schön, weil immer Hoffnung besteht und weil der Muskelkater mit jedem Tage weniger wurde.

Schneeberge rechts und links entlang des fast geräumten Weges

Viel geredet und einige Dinge kann ich jetzt mit anderen Augen sehen, und auch wenn das eher ein Phänomen für die kommende Silvesternacht ist: Es gibt viel zu tun, nimm es Dir vor! :-)

Das erwartete Chaos auf dem Rückflug blieb aus, mit nur 50 Minuten Verspätung kam ich in CGN an. Man wird ja bescheiden – das ist ja praktisch pünktlich! Nun erwarten mich noch einige Jahreshighlights, über die dann demnächst zu berichten sein wird.

An dieser Stelle aber schon mal allen Lesern einen Guten Rutsch un einen tollen Start ins neue Jahr!

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Ich weiß auch nicht mehr, wann es los geht…

Alles begann damit, dass ich entschieden hatte, die Feiertage in Familie zu verbringen. Also mit dem Teil, der da noch übrig ist… Um es nicht zu übertreiben, hielt ich es jedoch für eine gute Idee, die Besuchszeit auf ein allerseits erträgliches Maß zu reduzieren. Als Ausgleich dazu entschied ich mich auch, bis an die (kalendarisch wirklich bescheuert einsortierten) Feiertage zu arbeiten. Was zur Folge hatte, dass mein Flugticket auf Heiligabend, ganz in der Früh ausgestellt wurde.

Nun war ja nicht zu übersehen, dass wettertechnisch da einiges in Gange war und die Luftfahrtunternehmen nicht wirklich mit der Situation zurecht kamen. Wenn es dafür noch eines weiteren Beweises bedurft hätte, wäre die Absage des Puppenfluges in ihre Heimat genau dieser gewesen. So war es aber nur eine Bestätigung und Warnung, dass man es vielleicht etwas entspannter angehen sollte.

Dieser Ansatz hat mir im Laufe des Tages auch wirklich einiges an Nerven gespart, aber seht selbst:

4:52 Anruf in der Taxizentrale. Nachdem ich bereits Tage vorher erfolglos versucht hatte ein Taxi zum Flughafen zu bestellen und die Puppe am Vorabend den Tipp des Taxifahrers sehr frühzeitig einen Wagen zu ordern äußerst ernst vorgetragen hatte, galt mein erster Griff am Morgen dem Telefon mit anschließender Wahl der Taxizentralrufnummer.  Was ich von der Dame am anderen Ende der Leitung hörte, stimmte auch nicht gerade hoffnungsfroh: ‘Die KVB hat den Betrieb eingestellt.’ ‘Es sind kaum Wagen unterwegs, die Straßen sind fast unbefahrbar – sie brauchen heute mit Sicherheit länger zum Flughafen.’ Aber sie nahm meine sofortige Bestellung entgegen und versprach: ‘Der Fahrer braucht mindestens 15 Minuten’. Da ich für die Anfahrt schon 30 Minuten eingplant hatte, schien das ein guter Deal.

4:58 Es klingelt Sturm. Die Puppe ruft, auf einem Bein stehend, nur ‘Nö!’ Der Taxifahrer muss warten. Diesen Fakt nimmt er von dem Halbnackten, der da aus dem Küchenfenster hängt, gelassen entgegen.

5:06 Wir verlassen das Haus. Die 20 Minuten bis zum Flughafen vergehen schon mal wie im Fluge, der Taxifahrer ist gut drauf. Und die Dame in der Zentrale hatte recht: Wir brauchen ziemlich genau zwei Minuten länger zum Flughafen als gewöhnlich… Und sind nun ja nur eine Stunde zu früh am Flughafen. Hungrig und ungewaschen.

5:30 Wir sind an den überfüllten check-In und Gepäckschaltern vorbei direkt zur Sicherheitskontrolle. Die Puppe hat es aus mir unbekannten Gründen plötzlich eilig.

5:40 Die Security ist zu Schichtbeginn noch sehr entspannt – am ersten Ende des Transportbandes, am anderen dagegen arbeitssam. Mein Notebook wird gesondert auf Sprengstoffspuren untersucht.

5:45 Die beste Zeit für ein kleines Frühstück. Flughafentypisch teuer natürlich. Aber es sind Ferien und man gönnt sich ja sonst nix.

6:00 Wir sitzen am Gate nach Berlin. Der Bus zum Flieger der Puppe geht direkt nebenan.

6:25 Erste Aktivitäten am Gate, es bildet sich auch sofort eine Schlange. Das ist den Deutschen wohl angeboren.

6:35 Ich bin im Bus und wenig später stehe ich auch schon bei leichtem Schneetreiben vor dem Flieger.

6:50 Ich sitze bei guter Musik auf einem bequemen Sitz. Meinetwegen kann es losgehen. Laut Ticket wäre es auch die richtige Zeit.

7:00 Auch dem Kabinenpersonal ist aufgefallen, dass der Flieger wohl zu leer ist und teilt uns mit, dass da wohl ein weiterer Bus unterwegs sei.

7:10 Der zweite Bus ist da, die Passagiere sortieren sich. Wiedersehensfreude bei Leuten, die gestern schon stundenlang im selben Flugzeug auf dem Rollfeld standen um dann wieder auszusteigen. Und es heute noch einmal versuchen.

Ich bin inzwischen auf Hörbuch umgestiegen, das kann hier noch dauern.

7:25 Das Licht geht aus, während draußen die Enteisung begonnen hat. Kommentar der Chefstewardess: “Da hat wohl jemand den Stecker gezogen…”

7:40 Der Captain klärt uns auf: “Natürlich hat niemand den Stecker gezogen, aber unsere Hilfsturbine, die uns mit Strom und Luft versorgt, hat wohl gerade den Geist aufgegeben.” Oh! “Wir müssen nun auf ein Fahrzeug warten, dass uns mit Strom versorgt. Außerdem werden mit der Luft der Hilfsturbine normalerweise die Triebwerke gestartet. Wir müssen nun auch zusätzlich ein Gerät auftreiben, dass extern entsprechend mit Luft versorgt.” Oh-ha!

8:16 Neues aus dem Cockpit: “Wir scheinen heute morgen vom Pech verfolgt zu sein, wir haben jetzt zwar Strom und Luft am Flugzeug, aber gerade wird die Startbahn gesperrt und in wenigen Augenblicken werden die Räumfahrzeuge die Bahn vom Schnee befreien. Es wurde uns zugesichert, das wir die ersten sind, die die dann frisch geräumte Startbahn nutzen dürfen.” Na dann…

8:25 Schon wieder der Captain: “Die Startbahn bleibt bis zur vollen Stunde geschlossen.” OooKayyy… “Bis dahin hat sich unser Enteisungsmittel <viel technisch-chemisches Detail> aber aufgelöst. Wir müssen also neu enteist werden.” Und somit noch einmal auf die Enteisungsfahrzeuge warten.

Telefonat mit der Puppe, die nur wenige Meter entfernt in einem anderen Flieger der selben Linie wartet. Wir tauschen Fakten und Gerüchte aus und versichern uns gegenseitig, dass es bestimmt bald los geht.

8:50 Während bisher nur mehr oder minder intensive Diskussionen darüber geführt wurden, ist es jetzt soweit – es werden Freigetränke ausgegeben.

Nach einem Becherchen Wasser nicke ich ein.

9:58 Die Puppe ruft an:”Bei uns geht es jetzt wohl los.” Gute Reise! Es dauert dann aber doch noch eine ganze Stunde bis sie wirklich abhebt…

10:42 “Die Startbahn war wegen des starken Schneefalls zwischenzeitlich wieder gesperrt, das hat uns aber nicht betroffen, da wir ja immer noch auf die Enteisungsfahrzeuge warten.” Die Stimme des Captain klingt fast so eisig wie das Wetter.

11:15 Irgendwann bekomme ich von meiner Sitznachbarin das Kompliment, dass sie froh sei einen solch entspannten Nachbarn zu haben – sonst wäre das ja alles nicht auszuhalten. ;-)

Auch der Captain hatte noch etwas zu sagen, wenn auch nicht viel: “Ich sag jetzt nix mehr. Ich weiß auch nicht mehr, wann es los geht…”

11:38 Das erste von zwei benötigten Enteisungsmaschinen ist an unserer Maschine angekommen. Manche klatschen erleichtert. Der Captain ist inzwischen hörbar genervt, als er die Neuigkeit auch offizell verkündet. Er wäre wohl lieber schon vor Stunden abgeflogen. Aber wer nicht?

11:40 “Cabine crew, all doors in flight!”

12:06 Wir bewegen uns. Und das Flugzeug auch. Vorerst rückwärts.

12:16 Fliegen kann das Teil auch! Toll, echt jetzt!

12:50 Der Anflug auf Berlin beginnt. Ich bin gespannt wie es weiter geht. Oder soll das wirklich schon das ganze Abenteuer gewesen sein? Ich fühle mich teilweise an Dokumentationen über den Luftkrieg erinnert, so steil scheint der Captain dem Boden zuzustreben.

12:58 Touch down. In Berlin-Schönefeld. Vereinzeltes Klatschen. Dann sind wir der Surrealität entkommen, zumindest bis zum Rückflug…

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Anmerkung

Also wer es bisher nicht bemerkt haben sollte, für den kommt hier jetzt die ultimative Aufklärung: Es ist Winter. Sogar fast Weihnachten, ein Fest, das bekanntermaßen zeitlich im Bereich der Wintersonnenwende angesiedelt ist.

Viel besser als an jeglichen Wetter- oder Zeitphänomenen merkt man an den Schlagzeilen der Massenmedien, dass Deutschland im Winterfieber ist.

Der hundertjährige Kalender gibt jedes Jahr immer wieder genug Anlass zu spekulieren ob er wohl diesmal richtig rät. Häh? Dann folgen, etwa ab September, wenn die (natürlich auf die Erderwärmung zurückzuführende) Sommerpleite (oder aber Jahrhundertsommer) die ersten Schreckensmeldungen, was uns alles bevorsteht, wenn erst der Oktober beginnt.

Das wiederholt sich in unregelmäßigen, aber immer kürzeren Abständen bis zum ersten Schneefall. Drei Flocken. Und Panik! Der Winter ist da!!! Natürlich wegen der globalen Klimaerwärmung.

Nun greifen die Journaillen in die bisher verschlossenen Bereiche ihrer Zauberkisten. Aus drei Flocken (oder auch fünf Zentimetern) Neuschnee wird dann schnell eine ‘Schneewalze’, aus einstelligen Minusgraden ‘arktische Temperaturen’. Nur wenige Schriftsteller verbreiten ähnlich spektakuläre Phantasien.

Wenn dann aber, wie im vorigen Winter und auch aktuell wieder plötzlich wirklich der Winter eintritt – da gehen nicht nur regelmäßig den Straßenmeistereien die Streumittel, nein auch den Damen und Herren der schreibenden Zunft ganz schnell die Superlative aus.  Da fangen sie dann an, voneinander abzuschreiben.

Winterliches, verschneite Straße in Heerlen (NL)

Und wenn dann plötzlich nicht nur mehr die B*** Zeitung schreibt, dass es ein arktischer Winter ist, der da über uns hereinbricht, dann glauben es als erstes die Autofahrer. Insbesondere junge Mütter, die im hubraum-gepimpten SUV ihr Kleinkind zum Klavierunterricht im Nachbardorf chauffieren, nutzen dafür gern die Autobahn. Mit 20 km/h auf der linken Spur und Panik im Blick.

Ich habe nichts gegen vorsichtiges und/oder vorausschauendes Fahren, wirklich nicht, aber wer bei kilometerlangem Stau an der eigenen hinteren Stoßstange nicht auf die Idee kommt, Gas zu geben oder aber das Auto auch mal stehen zu lassen – der sollte eigentlich dazu gezwungen werden. Also nicht unbedingt Gas zu geben…

Und wenn dann die Politik mal eingreift und einen Großteil der Verursacher von der Straße schafft (Stichwort LKW Fahrverbot auf Autobahnen), haben die Medien schon wieder neues Futter. Schließlich wird Deutschland zu mindestens 70% über die Straße versorgt, und da kann es gar nicht anders sein, als dass innerhalb von zwei Tagen in den Supermärkten die Regale leer sind.

Sicher. Genauso sicher, wie die Autobahnen voll sind, wenn jeder mehrmals täglich gesagt bekommt, dass der ÖPNV in diesem Winter besonders unzuverlässig ist.

Womit wir bei einer Formulierung sind, die schon die ganze Zeit über diesem Beitrag schwebt: Self fullfilling prophecy (Selbsterfüllende Prophezeiung).

Das macht Angst. Nicht, weil es so etwas gibt, vielmehr, an wie vielen Stellen dieses Mittel inzwischen von den Medien genutzt wird, um im Nachhinein (ÄtscheBätsche!) ausgiebig darauf hinzuweisen, wie recht man mit seinen Orakeleien hatte.

Ein Tipp von mir: Je näher man (oder frau) an der Wahrheit bleibt, umso einfacher finden sich auch einfache, passende Worte für eine Situation. Weg mit den Prophezeiungen! Und wenn das klappt, dann haben wir im nächsten Jahr hoffentlich einfach nur einen schneereichen Winter und einen mittelmäßigen Sommer.  Und dann brauchen auch die LKW Fahrer einfach nur Winterschuhe aufzuziehen, um winters die Hügel hinaufzukommen. Wie die Fußgänger.

Wie immer in Mitteleuropa. Seit Jahrhunderten.

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Um Himmels Willen!!!

Sind die echt? Wer hat diesen Leuten die Verantwortung für unser Land übertragen? Waren wir das? Schämen wir uns für fünf Minuten und denken dann vielleicht mal darüber nach, wie wir die Katastrophe noch verhindern können.

Mir ist gerade ziemlich übel… :-(
(Gefunden beim lawblog, dort via Spreeblick)

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Gaijin

Der Gaijin (japanisch 外人, wörtlich: Mensch von draußen; auch 外国人, Gaikokujin, deutsch Ausländer) ist das japanische Wort für Ausländer. (Quelle: Wikipedia)

Warum sich Werner R. der Autor der Seite gaijin.at gerade für diesen Namen entschieden hat, ist mir leider nicht bekannt.

Was ich weiß ist folgendes: Angefangen von meinen TheBat! Zeiten bis heute kehre ich immer wieder mal gern auf seiner Seite ein, aufgrund jeder Menge Systemumzüge und Neuanschaffungen in letzter Zeit besonders gern beim Passwortgenerator. Ein nettes und vor allem sehr hilfreiches Werkzeug.

Wie die anderen dort zu findenden übrigens auch. Und wenn ich schon kein Geld auf seiner Seite hinterlassen kann, dann darf ich doch aber wenigstens Werbung für meine Leser schalten. ;-)

Also: Einfach mal vorbeischauen.

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Auszeit

Naja, nicht so richtig, denn Kisten gepackt wurden auch dieses Wochenende wieder, diesmal allerdings nicht meine. Ich hab davon auch noch genug rum zu stehen, weitere Nachlieferungen sind also unnötig.

Aber die Gelegenheit so ganz außer der Reihe mal nach München zu kommen hat man ja sonst auch nicht, also wurde die Gelegenheit bei den kurzen Haaren gepackt. Und es hat sich gelohnt.

Nach fast einem Jahr mal wieder einen sehr angenehmen Abend mit Freunden aus BLINDzeln Zeiten verbracht – auch wunderbar, dass solche Beziehungen länger halten als die verursachenden Projekte. Und auch wenn es mit dem Rick leider nicht geklappt hat – ich hab mich prächtig amüsiert.

Sonntag früh, nach einer zusätzlichen Stunde Schlaf, wurde ich dann von einem wirklich beeindruckenden Sonnenmorgen begrüßt. Der Spaziergang zum Bäcker und zurück war einfach ein Genuss.

Der sonntägliche Nachmittag war dann der Arbeit gewidmet, zumindest teilweise. War ich doch diesmal nicht der Haupt(leid)tragende, sondern stellte nur das Transportmittel zur Verfügung. Ein wenig logistisches Geschick hatte ich mir aber offensichtlich vor einer Woche abgeschaut – es ist alles mitgekommen, was mit sollte. Und, ich greife vor, es passte am Zielort auch noch alles in den entsprechenden Abstellraum. Sowas nennt man wohl mal optimal.

Am Abend mit einigen sehr angenehmen Zeitgenossen die Stunden bis zum totalen Schlafbedürfnis sehr schwatzhaft und bei extrem leckeren Speisen verbracht.  Nicht gleichzeitig natürlich, wir sind ja gut erzogen. Aber das ruft nach Wiederholung – unbedingt und in einem überschaubaren Zeitfenster.

Am neuerdings feiertäglichen Montag dann noch einen Abstecher nach Franken gemacht – mit Schäufele. Das ist mir ja zu Nürnberger Projektzeiten verwehrt geblieben, musste also zwingend nachgeholt werden. Die Folgen waren allerdings, besonders nach dem schon ausgiebigen Abendessen, die zu erwartenden: Magendrücken und Appetitlosigkeit für drei Tage.

Aber gut, man muss Opfer bringen, sonst kommt man ja zu nix. Nun heißt es wieder, einige Zeit ohne Feiertage aber mit der Lösung einiger liegengebliebener Probleme zu verbringen. Ein wenig Energie konnte ich speichern, deshalb geht es frisch voran!

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Zugvogel

Kurze Statusmeldung: Umzug nach Köln war erfolgreich. Aber immer noch unheimlich viel Kram zu organisieren, ein-, um- und auszuräumen. Chaos.

Jede Menge Neues. Ich freu mich.

Noch was: Mitmachen!

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